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Version: 4.1 (2026 H2)

Einstellungen

Unter Einstellungen stehen die Datasource-weiten Einstellungen für Erscheinungsbild, Sprachen, Sicherheit, die Synchronisation der Clients und das Office Ribbon. Die Einstellungen des klassischen Outlook-Add-Ins liegen unter Kommunikation › Outlook (Classic). Alle diese Seiten sind für Systemadministratoren und Developer sichtbar. Der Paket-Export und -Import hat einen eigenen Bereich Export und Import und ist Systemadministratoren vorbehalten.

Nicht gesetzte Werte zeigt der Web-Admin mit dem Systemstandard an. Ungültige Eingaben, etwa Zahlen ausserhalb des erlaubten Bereichs, Adressen ohne http:// oder https:// oder fehlerhaftes XML, werden am Feld markiert und sperren das Speichern. XML-Fehler nennen Zeile und Spalte. Gespeicherte Änderungen sind auf dem Server nach spätestens einer Minute wirksam. Die Clients übernehmen sie mit ihrer nächsten Synchronisation, den Hilfe-Link erst nach einem Neustart.

Allgemein​

EinstellungWirkung
Akzentfarbe des ClientsFarbschema im primedocs Client als Hex-Wert. Ohne Wert gilt die primedocs-Standardfarbe.
Hilfe-Link und Hilfe-TitelZiel und Beschriftung des Hilfe-Eintrags im Client. Titel lassen sich pro Sprache erfassen. Ohne Link führt der Eintrag zur primedocs-Online-Hilfe.
Tastenkürzel für TextbausteineTastenkombination für das Einfügen von Snippets über ihren AutoText-Namen, optional pro Oberflächensprache. Ohne Tastenkürzel ist die Funktion deaktiviert.

Sprachen​

Die Seite verwaltet die Dokument- und Oberflächensprachen der Datasource. Das Konzept dahinter beschreibt Sprachen.

  • Standardsprachen: Standard-Dokumentsprache und Standard-Oberflächensprache. Als Oberflächensprache sind nur Sprachen wählbar, für die primedocs Oberflächentexte mitliefert.
  • Sprachliste: pro Sprache, ob sie als Dokumentsprache und als Oberflächensprache verfügbar ist, und die Reihenfolge. Über «Sprache hinzufügen» kommen weitere Sprachen dazu.
  • Übertragen: verschiebt Anzeigenamen und Beschreibungen («Oberflächentexte») oder Dokumentinhalte einer Sprache in eine andere. Einträge, die im Ziel bereits existieren, bleiben dort unverändert und verbleiben in der Quellsprache.
  • Sprache entfernen: löscht Feld- und Snippet-Inhalte, Vorlagenzuordnungen, Lokalisierungen und Übersetzungen dieser Sprache. Standardsprachen lassen sich nicht entfernen.
Standardsprache nicht im laufenden Betrieb ändern

Nach einem Wechsel der Standardsprache müssen bereits synchronisierte Clients ihre Caches zurücksetzen, und die Lokalisierungen der bisherigen Standardsprache müssen manuell übertragen werden. Das Entfernen einer Sprache lässt sich nicht rückgängig machen. Bestehende Inhalte vorher übertragen.

Sicherheit​

Die Seite heisst in der Navigation Sicherheit & Compliance.

Symmetrischer Schlüssel: Mit dem Schlüssel der Datasource werden Geheimnisse wie Passwörter und Verbindungszeichenfolgen verschlüsselt, siehe Verschlüsselung. Die Seite zeigt, ob ein Schlüssel vorhanden ist, und seinen Fingerabdruck. Über den Fingerabdruck lassen sich zwei Datasources vergleichen, ohne den Schlüssel preiszugeben.

  • Schlüssel anzeigen: zeigt den vorhandenen Schlüssel, etwa um denselben Schlüssel auf einer weiteren Datasource zu hinterlegen.
  • Neuen Schlüssel erzeugen: erzeugt einen zufälligen 256-Bit-Schlüssel.
  • Schlüssel übernehmen: über «Schlüssel eingeben» den Base64-Schlüssel einer anderen Datasource einsetzen.
vorsicht

Ein neuer oder übernommener Schlüssel macht alle bisher verschlüsselten Werte unlesbar. Sie müssen danach neu erfasst werden.

Werte ver- und entschlüsseln (nur mit vorhandenem Schlüssel): Einen Wert mit dem Schlüssel der Datasource verschlüsseln, um ihn in eine Konfiguration einzusetzen, oder eine verschlüsselte Konfiguration wieder im Klartext lesen. Beim Entschlüsseln lässt sich der ganze Konfigurationstext einfügen, jeder enthaltene verschlüsselte Wert wird ersetzt.

Datenschutz: Mit «Benutzerdaten in Logeinträgen» werden Benutzername und Benutzer-ID in den Logeinträgen gespeichert, etwa zur Vorlagen- und Snippet-Nutzung und im Import-Journal. Ist die Einstellung aus, werden nur Name und ID der Organisationseinheit gespeichert.

Aufbewahrung der Logeinträge: Die Logeinträge sind die Grundlage der Nutzungsstatistik und protokollieren jeden Paket-Import. Ist eine Aufbewahrungsdauer in Tagen gesetzt, löscht der JobHost bei jedem Lauf ältere Einträge. Ohne Wert bleiben alle Einträge erhalten. Der HealthMonitor warnt, wenn eine Aufbewahrungsdauer gesetzt ist, die Bereinigung aber seit über sieben Tagen nicht lief.

Synchronisation​

EinstellungWirkung
Sync-IntervallAbstand zwischen zwei Synchronisationen der Clients in Millisekunden, mindestens 60'000 (eine Minute). Siehe ClientSyncInterval.
Max. Verzögerung nach StartLiegt beim Start des Clients der letzte Sync länger als das Sync-Intervall zurück, synchronisiert der Client nach einer zufälligen Wartezeit bis zu diesem Wert. Werte über dem Sync-Intervall kürzt der Client auf dieses.
Alle Client-Caches zurücksetzenWeist alle Clients an, ihre Caches zu verwerfen und neu zu synchronisieren, siehe Serverseitiger Cache-Reset. Der Reset erfolgt sofort und lässt sich nicht rückgängig machen. Nur im Notfall verwenden.

Office Ribbon​

Die Seite Office Ribbon bearbeitet die Ribbon-Konfiguration der COM-Add-Ins in drei Bereichen: Word, Excel und PowerPoint, Outlook (klassisches Add-In) sowie Word (klassisches Add-In). Jeder Bereich lässt sich visuell oder im XML-Editor bearbeiten.

  • Ribbon-Position und Ausgeblendete Elemente (interne Ribbon-IDs, durch Semikolon getrennt): nur für Word, Excel und PowerPoint.
  • Eigene Gruppen: zusätzliche Gruppen mit Gruppen-Id, Beschriftungen und Bedienelementen (IdMso) sowie Gruppenverweise, für alle Bereiche. Jede Beschriftung gilt für eine bestimmte Sprache. Eine Gruppe mit Beschriftungen oder Bedienelementen, aber ohne Id, sperrt das Speichern.

Outlook (Classic)​

Diese Seite steuert das Verhalten des klassischen Outlook-Add-Ins (COM). Die Einstellungen entsprechen der Outlook-Feature-Konfiguration.

EinstellungWirkung
Anzahl Kampagnen im Add-InWie viele Kampagnen beim Schreiben einer E-Mail zur Auswahl stehen (1–100).
Klassifizierung im BetreffMenüband-Schaltfläche, die eine Klassifizierung als Präfix in den Betreff schreibt. Präfixe und Beschriftungen pro Sprache.
Vertraulichkeit im RibbonSchaltflächen, die die Outlook-Vertraulichkeit einer E-Mail zwischen «Normal» und einer konfigurierten Stufe (Privat, Vertraulich, Persönlich) umschalten. Das ist nicht die Vertraulichkeitsbezeichnung von Microsoft Purview.
Profil automatisch wechselnWechselt beim Verfassen, Antworten, Weiterleiten oder Absenderwechsel auf ein passendes Profil.
Signatur-SchreibschutzSchützt den Signaturbereich vor versehentlichem Überschreiben. Microsoft Copilot kann in geschützten Nachrichtentexten eingeschränkt sein.
Automatische SignaturPasst die Signatur regelbasiert automatisch an.

Wird Klassifizierung, Vertraulichkeit oder Profilwechsel ausgeschaltet und vor dem Speichern wieder eingeschaltet, bleibt die bisherige Konfiguration erhalten. Nach dem Speichern im ausgeschalteten Zustand ist sie entfernt.